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Kontakt

Schule Rapperswil-JonaSt. Gallerstrasse 40
8645 Jona

Öffnungszeiten
Montag
08.30 - 11.30 Uhr, 13.15 - 18.30 Uhr
Dienstag - Freitag
08.30 - 11.30 Uhr, 13.15 - 16.30 Uhr

Inhalt

Unsere Schule Hanfländer

Eingebettet in die idyllische Parklandschaft liegt die Schule Hanfländer. Zwischen den Zentren von Rapperswil und Jona bieten wir für Kinder eine Lernstätte und einen Werkort bis zum Übertritt in die Oberstufe. Zusammen mit den anderen Schulen von Rapperswil-Jona bieten wir Qualität bei der Bildung und der Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen. Auf dieser Website umreissen wir unser Umfeld und zeigen Ihnen Inhalte, Schwerpunkte und Personen, die das Leben an der Schule Hanfländer ausmachen.

Auf dem Pausenplatz des Schulhauses erstrahlt in hellem Gelb ein Labyrinth, das demjenigen der Kathedrale von Chartres nachempfunden ist. Labyrinthe gibt es an vielen Orten der Welt. Sie bilden den Lebensweg der Menschen ab. So ist es auch gültig für unser Leben in der Schule Hanfländer. Wir möchten Sie ermuntern, das Labyrinth zu begehen. Dazu geben wir Ihnen ein paar Gedanken zum Wesen des Labyrinths mit. Die Wege dieses Umgangslabyrinths in elf konzentrischen Kreisen sind jeweils 34 cm breit. Es hat einen Durchmesser von 12,60 m. Die Gesamtlänge des Weges beträgt 294 m. Ein Labyrinth ist ein Weg, welcher mit einem maximalen Umweg, mit vielen Wendepunkten zur Mitte führt. Trotz seiner Unübersichtlichkeit und Komplexität führt das Labyrinth zum Ziel. Dies unterscheidet es vom Irrgarten.

Dennoch gibt es keinen Automatismus: Zum Ziel gelangt nur, wer selbst geht, weitergeht, den Weg sucht, Wendepunkte akzeptiert und nicht verzagt. Zunächst scheint es einfach, die Mitte nah, sie wird mehrfach umrundet, die Entfernung zur Mitte wird vermeintlich grösser und droht aus dem Blick zu geraten. Dies lässt Zweifel aufkommen, wirklich auf dem richtigen Weg zu sein, wirklich jemals am Ziel anzulangen. Der Weg, die Ziele, letztlich der Einzelne selbst wird in Frage gestellt. Der Weg ist das Ziel.

Die Rapperswiler Hanfländer
Der Flurname Hanfländer weist auf die Besitzver­hältnisse und die Nutzung hin. Als «Länder» oder «Ländli» bezeichnet man in unserer Gegend klei­ne, landwirtschaftlich genutzte Grundstücke. Sie sind im Besitz der Allgemeinheit und werden für eine begrenzte Zeit an Interessenten verpachtet. Das System ist vergleichbar mit der Bewirtschaf­tung der heutigen Schrebergärten.

Die Hanfpflanze stammt ursprünglich aus Mit­telasien und wurde seit Jahrhunderten auch in unserer Gegend angebaut. Man gewann aus ihr vor allem Fasern, aus denen Schnüre, Stricke und Seile gedreht und grobe Stoffe gewoben wurden (für Getreide- und Kartoffelsäcke, Tü­cher für Heuballen). Über die Verarbeitung des gewonnenen Hanfes in Rapperswil wissen wir nichts; sie wird in den einzelnen Häusern gesche­hen sein. Auch die stark ölhaltigen Samen wur­den verwertet (Hanföl, Seife). Mit dem Aufkom­men importierter Baumwolle vor ungefähr 200 Jahren ging der Hanfanbau kontinuierlich zurück.
Thurnherr Markus, Stadtarchivar