Kopfzeile

Kontakt

Schule Rapperswil-JonaSt. Gallerstrasse 40
8645 Jona

055 225 80 00
schulverwaltung@rj.sg.ch

Öffnungszeiten

Montag
08.30 - 11.30 Uhr / 13.15 - 18.30 Uhr

Dienstag
08.30 - 11.30 Uhr

Mittwoch
08.30 - 11.30 Uhr / 13.15 - 16.30 Uhr

Donnerstag
08.30 - 11.30 Uhr

Freitag
08.30 - 11.30 Uhr / 13.15 - 16.30 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit

Inhalt

Airskills - Die Überflieger der OS Weiden

25. Februar 2026

Airskills: Die Überflieger der OS Weiden

Roger A. Freiburghaus, 20.2.26

Während andere ans Mittagessen denken, wachsen bei ihnen Muskeln, Mut und Selbstvertrauen: Im Freifach Airskills trainieren eine Handvoll Jugendliche über Mittag Sprünge, Saltos und Teamgeist. Ein Blick in die Turnhalle der Oberstufe Weiden.

Freitagmittag, kurz nach zwölf Uhr. Zwei grosse Trampoline in der Turnhalle, auf jedem springt ein Jugendlicher, dreht Saltos, landet konzentriert. Links und rechts stehen Mitschüler als Sicherung. „Leandro, schön, jetzt machst du noch das Päckli”, ruft Janine Beyeler, die Sportlehrerin, die etwas abseits steht: „Und ihr seid dran, euch braucht’s jetzt.” Die Jugendlichen wirken engagiert und fokussiert.

Was Airskills sind und wer mitmacht

Das Freifach richtet sich an Zweitklässler, zwei Lektionen pro Woche. Trainiert wird am Maxitrampolin. Leonardo wählte es aus, weil er „mal etwas Neues ausprobieren” wollte. „Nicht nur in der Schule sitzen, sondern mich auch bewegen”. Wer mitmacht, brauche Mut, sagt er, „Keine Angst haben, das ist schon die halbe Miete.” Gefährlich sei es nicht, weiss er, wenn gute Leute danebenstehen. Das lernen sie hier: sich gegenseitig sichern, Verantwortung übernehmen, Situationen richtig einschätzen. Wer gerade nicht springt, passt auf. Herumalbern ist tabu, wenn jemand einen Sprung wagt ergänzt die Lehrerin.

Fortschritt, der sichtbar wird

Luca schätzt besonders das gemeinsame Training mit seinen Kollegen und die Fortschritte bei Luftsprüngen: „Wenn du den Rückensprung schaffst, hast du schon viel gelernt”. Auch das Aufstellen der schweren Geräte gehört dazu, das sei Krafttraining, sagt er. Muket denkt bereits an den Sommer: „Ich wollte etwas, was ich dann im Sommer für die Badi brauchen kann, Tricks lernen, fürs Sprungbrett”. Besonders reizt ihn der Wallrun, ein Lauf gegen die Wand mit Rückenlandung. „Man braucht schon Mut und muss sich was trauen”, sagt er.

Erfolgsmomente, die nachhaltig wirken

Hinter Airskills steckt ein pädagogisches Konzept, erklärt Beyeler. Die Jugendlichen lernen als Springer, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, Situationen richtig einzuschätzen und sich zu kontrollieren; als Spotter aufmerksam zu bleiben, Bewegungen vorauszusehen und im richtigen Moment zu handeln; Fähigkeiten, die weit über den Sport hinausgehen. Mit einem Blick auf die Gesundheitsförderung ergänzt sie: „Jeder Sprung, jeder Push hier baut die Knochen auf.”

Die Jugendlichen haben noch einen weiteren Blick auf Airskills: „Wenn du über Mittag Energie hast, kannst du dich hier auspowern”, findet Leandro. Und Alessandro bringt es auf den Punkt: „Jedes Mal, wenn man einen neuen Sprung schafft, ist das ein Erfolgsmoment.”

Diese Energie, diese Freude ist in der Halle deutlich spürbar.

Andrin während eines Vorwärtssaltos mit halber Schraube: Seine Kollegen verfolgen die Bewegung aufmerksam; bereit, ihn sofort zu sichern. (Bild: Roger A. Freiburghaus)